
Projektwoche 2026
In der diesjährigen Projektwoche der RSB stand alles im Zeichen des Themas „Fit für die Zukunft“. Die Schülerinnen und Schüler konnten im Vorfeld selbst entscheiden, in welcher Projektgruppe sie teilnehmen möchten und hatten so die Möglichkeit, eine Woche lang intensiv an Themen zu arbeiten, die sie besonders interessieren. Kreativität, Nachhaltigkeit, Bewegung und gemeinsames Lernen standen dabei im Mittelpunkt.
Den Auftakt der Projektwoche bildete am Montag unter anderem das Gorilla-Schulprogramm. Jede Gruppe nahm während 90 Minuten an einem Workshop zum Thema Breakdance teil. Unter Anleitung lernten die Jugendlichen verschiedene Moves und Grundlagen dieser Tanzform kennen.
Ab Dienstag konnten sich die Schülerinnen und Schüler ganz auf ihr gewähltes Thema einlassen: In der Theatergruppe entstand ein Stück über eine Zeitreise, in dem sich die jungen Schauspieler und Schauspielerinnen mit aktuellen globalen Herausforderungen auseinandersetzen. Themen wie Müllberge in Drittweltländern, Fracking sowie mögliche Zukunftsszenarien für das Jahr 2050 wurden kreativ verarbeitet.
In der Filmgruppe entstand ein eigenes Filmprojekt mit dem Titel „Das Zukunftserbe“. Die Geschichte handelt von der Leiterin eines Unternehmens für nachhaltige Energie, die nur knapp einem Mordanschlag entkommt. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten die Handlung gemeinsam und übernahmen verschiedene Aufgaben vor und hinter der Kamera – vom Schauspiel über die Regie bis hin zum Filmdreh und Schnitt. Unter diesem Link findet ihr den Film: DAS ZUKUNFTSERBE.
In der Werkgruppe Möbel wurde handwerklich gearbeitet, um den Pausenhof der Schule aufzuwerten. Dabei entstanden viele kreative Möbelstücke.
Das Kleiderprojekt widmete sich dem Thema Up-Fashion. Aus alten Kleidungsstücken, die vom Liechtensteiner Hilfswerk erworben wurden, wurden neue, kreative Modeideen gestaltet und so ein Beitrag zu Nachhaltigkeit und Wiederverwertung geleistet.
Im Sozialprojekt setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit gesellschaftlichem Engagement auseinander und beschäftigten sich mit sozialen Fragestellungen. Dazu besuchten sie verschiedene Einrichtungen, darunter ein Altersheim, die HPZ Agra Anstalt in Mauren sowie mehrere Kindertagesstätten. Die Jugendlichen organisierten zudem eigenständig Besuche, beispielsweise in einer Primarschule. Durch diese Begegnungen erhielten sie Einblicke in unterschiedliche Lebens- und Arbeitsbereiche und konnten wertvolle Erfahrungen im sozialen Miteinander sammeln.
Eine Gruppe verbrachte ihre Projektwoche auf der Alp Lida, die unterhalb des Regitzerspitzes liegt, und sammelte dort wertvolle Hüttenerfahrungen inmitten der Natur. Da die Schülerinnen und Schüler ihre Handys bewusst zuhause liessen, konnten sie sich ganz auf das einfache Leben abseits des Alltags einlassen – ohne digitale Ablenkung, dafür mit viel Zeit für echte Begegnungen. Diese bewusste Auszeit machte den Aufenthalt besonders intensiv: gemeinsames Kochen, Arbeiten rund um die Hütte, Aktivitäten in der Umgebung und eine Nachtwanderung stärkten den Zusammenhalt.
Auch Bewegung spielte eine wichtige Rolle. Im polysportiven Projekt konnten verschiedene Sportarten ausprobiert werden, darunter Mountainbiken, Bouldern, Tennis und sogar Eisbaden.
Zusätzlich planen und betreuen zwei Schülerinnen der 4. Klasse einen Podcast, in dem Eindrücke, Interviews und Geschichten aus der Projektwoche festgehalten werden. Diese können hier nachgehört werden: PODCASTS.
Im Rahmen des MINT-Unterrichts der 4. Klasse durften wir zusätzlich zwölf Schülerinnen und Schüler aus Bergen in Norwegen begrüssen. Der Austausch fand über das Erasmus+-Programm statt und bot wertvolle Möglichkeiten für internationale Begegnungen sowie gemeinsames Lernen und Arbeiten an verschiedenen Projekten. Während ihres Aufenthalts setzten sich die Jugendlichen intensiv mit unterschiedlichen Future Skills auseinander. Dazu gehörte unter anderem das Programmieren und Testen von Lego-Sumo-Robotern. Ausserdem nahmen sie an einem AI-Workshop in Buchs teil und besuchten gemeinsam die Umweltarena in Zürich, wo sie sich mit Themen rund um Nachhaltigkeit und Zukunftstechnologien beschäftigten.
Abgerundet wurde die Projektwoche am Freitag durch eine gemeinsame Abschlussveranstaltung, zu der auch die Eltern eingeladen waren. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten dabei ihre Projekte und gaben Einblicke in ihre Arbeit während der Woche, teilweise unterstützt durch Präsentationen. Der gemeinsame Auftakt fand in der Aula statt. Dort eröffnete die Up-Fashion-Gruppe die Veranstaltung mit einer Modeshow, bei der die neu gestalteten Kleidungsstücke präsentiert wurden. Anschliessend führte die Theatergruppe ihr Stück auf, bevor zum Abschluss der in der Filmgruppe entstandene Kurzfilm gezeigt wurde. Nun konnten in verschiedenen Klassenzimmern noch Präsentationen zu den restlichen Projekten angeschaut werden oder draussen bei einem Lagerfeuer Schlangenbrot und weitere Leckereien gegessen werden. Ein gelungener Abschluss einer gelungenen Woche!