Aus dem Schulleben
Erasmus+

Erasmus+

Mehrere Lehrpersonen und auch Lernende konnten bereits vom Erasmus+ Projekt profitieren. Unter anderem war eine Lehrperson in Venedig, wie dem folgenden Erfahrungsbericht zu entnehmen ist: Die Weiterbildung „Biennale Revealed“, organisiert von der European Cultural Academy (ECA) in Venedig, bot eine spannende Gelegenheit, die internationale Kunstszene hautnah zu erleben. Über fünf Tage hinweg trafen sich Fachleute aus verschiedenen Bereichen, darunter Künstler, Kuratoren und Akademiker, um sich über aktuelle Trends und Herausforderungen in der Kunst auszutauschen.
Alan Rogers, ein erfahrener Künstler und Kursleiter, gab tiefgreifende Einblicke in die Biennale und ihre historische Bedeutung. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, verschiedene Pavillons zu besuchen und direkt von den Kuratoren zu lernen. Die Kuratorin Valeria Romagnini erläuterte den Entstehungsprozess ihrer Ausstellung, während der Künstler Michelangelo Brancato über die persönlichen Hintergründe seiner Werke diskutierte. Solche Gespräche förderten ein besseres Verständnis für Authentizität in der Kunst und deren Vermarktung.
Die Weiterbildung war nicht nur für die persönliche Entwicklung bereichernd, sondern bietet auch wertvolle Einblicke für die Schülerinnen und Schüler und die Schule. Die gewonnenen Erkenntnisse über zeitgenössische Kunst und die Organisation grosser Projekte können in den Unterricht integriert werden, um das Verständnis der Schülerinnen und Schüler für gesellschaftlich relevante Themen wie Nachhaltigkeit und Politik zu vertiefen.
Zudem verbesserte die Veranstaltung meine Englischkenntnisse und mein Vokabular im Kunstbereich, was für die zukünftige Lehre von Nutzen sein wird. Insgesamt stellte die Weiterbildung eine bedeutende Bereicherung sowohl für mich als Lehrperson als auch für die Schülerinnen und Schüler dar, indem sie neue Perspektiven auf die Kunstszene eröffnet und die Diskussion über relevante Themen anregt. (Markus Schweiger)

Einige Impressionen von der Biennale Revealed:

Aber nicht nur die Lehrpersonen können an dem Projekt teilnehmen. Auch die Schüler können sich Dank der Unterstützung durch Erasmus+ mit Lernenden anderer Länder und Kulturen austauschen. Das erste solche Projekt fand Ende letzten Jahres statt. Die Realschule Balzers empfing im Rahmen eines Erasmus+ Schüleraustausches sieben Lernende sowie zwei Lehrpersonen aus Bergen, Norwegen, zu einer Technik-Woche. Das abwechslungsreiche Programm verband Wissenschaft, Technik und Kultur und bot sowohl den Gästen als auch den Gastgebern eine unvergessliche Erfahrung.
Untergebracht in Gastfamilien erlebten die norwegischen Jugendlichen den Alltag in Balzers hautnah – ein kultureller Austausch, der viele neue Freundschaften entstehen liess. Highlights waren unter anderem der Besuch im Technorama Winterthur, ein Outdoor-Abenteuer in Malbun und natürlich das Unterwegssein in Liechtenstein.
Im kreativen und schulischen Teil des Programms arbeiteten die Jugendlichen an in einer Design Thinking Challenge, bei der sie innovative Lösungen entwickelten. Zudem wurde mittels 3D-Druck, Lasercutter und Coding eine kleine Uhr als Andenken hergestellt.
Auch ein Gegenbesuch in Bergen im Mai 2025 ist geplant, um die Zusammenarbeit weiter zu vertiefen. Solche Begegnungen fördern nicht nur Wissen, sondern bauen Brücken zwischen Kulturen.

Eindrücke vom Besuch aus Bergen: